Leiden Rosen in Deutschland unter dem Klimawandel?

Rosenbogen mit lila Blumen sehr breit

Leiden Rosen in Deutschland unter dem Klimawandel?

Trotz Dürre und Hitze geht die Rose in Deutschland eher als Sieger hervor. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen ist die Rose ein Tiefwurzler. Damit ist sie in der Lage Bodenwasser von mehr als einem Meter Tiefe zu nutzen. Rosenzüchter verweisen sicher auf den starken Mehltaubefall und die Blattläuse, die wegen der Trockenheit vermehrt auftreten. Doch mit einigen Expertentipps können Sie Rosen bestmöglich schützen, damit sie einen trockenen Sommer gut überstehen. Wir haben hilfreiche Tipps für alle Rosenliebhaber, um mit viel Freude und einem Blütenmeer durch den Sommer kommen.

 

Metall Rosenbogen mit Rosa Tisch und Stuhl

Wie schütze ich meine Rosen vor Blattläusen?

Vermeiden Sie Hitzestau und eine zu schwache Luftzirkulation rund um die Rose. Läuse, Spinnmilben und Rosenzikaden lieben Trockenheit und Hitze. Sie sehen den Trockenstress der Rose geradezu als Einladung an, um sich an ihr zu laben. Durch den Klimawandel werden die warmen und trockenen Hitzeperioden vermutlich noch weiter zunehmen. Deshalb achten Sie schon beim Pflanzen der Rose auf die Umgebung. Gepflasterte Flächen, Glas und gemauerte Wände reduzieren die Luftfeuchtigkeit noch mehr. Montieren Sie Metall Wandspaliere für die Kletterrosen mit einem Abstand von zehn Zentimetern, damit die Luft gut zirkulieren kann. Wählen Sie für einen Standort in voller Sonne Rosen mit festen Blütenblättern, vornehmlich in heller Farbe. Ihre ausgeprägte Wachsschicht wirkt dem Verdunsten des Wassers entgegen. Sie sollen nicht so schnell vertrocknen. Experten empfehlen ADR-Rosen zu kaufen. Sie haben den vermutlich härtesten Rosen-TÜV der Welt bestanden.

 

Tipps für eine üppige Blütenpracht am Rosenspalier

Die Farbwahl der Kletterrose ist ein wichtiges Wohlfühlkriterium für die Rose am Wandrankgitter. Kletterrosen mit dunkelroten und violetten Blüten sind vorrangig für West- oder Ostwände geeignet. Sie würden in der Mittags- und Nachmittagshitze an sonnigen Standorten zu schnell verbrennen. Mit Temperaturen über 30 Grad Celsius haben alle Rosen ein Problem. Sie bilden Notblüten, die wesentlich blasser ausfallen. Die zart duftende kalifornische ‚Cinco de Myao‘ Rose mit Blüten in Rostrot macht hier eine Ausnahme. Sie war AARS Winner 2009 und hat die Auszeichnung der American Rose Society für besonders bewährte Sorten erhalten. Bis in den Herbst hinein blüht die robuste Rose, die selbst in Pflanzkübeln in voller Sonne bestens gedeiht.

Rosenlaube vollständig mit Rosen bewachsen und Sitzbank


Echten Mehltau an Rosen vorbeugen

Rosen in Pflanzkübeln und an Wandspalieren benötigen regelmäßig und ausreichend Wasser. Nur wenn die Rosen durch Trockenheit gestresst sind, hat der „Schönwetterpilz“ eine Chance, sich anzusiedeln. Damit es mit dem Rosenglück auch in den heißen und trockenen Sommermonaten klappt, sollten Sie die Bedürfnisse der jeweiligen Rosensorte kennen und erfüllen. Der Bedarf an Wasser und Nährstoffen muss gestillt werden. Wässern Sie die Rosen mindestens alle zwei Wochen tiefgründig, ohne das Blattwerk zu bespritzen. Dazu legen Sie einen Schlauch um die Wurzel und lassen das Wasser langsam einsickern. Ist die Erde etwa in einem Durchmesser von einem halben Meter gut durchfeuchtet, erfolgt das Schließen der Eingangskanäle. Mit einem Gruber lockern Sie das Erdreich auf. So kann das Wasser nicht mehr so einfach aus dem Boden entweichen. Rosen in Pflanzkübeln verlangen bei Trockenheit täglich nach einer Wasserkontrolle.

Die Rankgitter, Rosenbögen und Pflanzkübel von Classic Garden Elements bieten optimale Bedingungen, damit sich die Rosen in voller Schönheit entfalten können. Details entnehmen Sie bitte der jeweiligen Produktbeschreibung.