Rosenstütze Rudolf Geschwind
- 330,00 €
- Inkl. MwSt.
- Best.-Nr.: R19-RG
- Farbe: Schwarz. Für andere Farben benötigen Sie einen Farbzuschlag
- Höhe: 98 cm
- Verankerung: Plus 20 cm
- Durchmesser: 40 cm
- Gewicht: 8 kg
- Lieferumfang: Eine Rosenstütze mit vier Zierabschlüssen aus Gusseisen
- Klicken Sie hier für eine technische Zeichnung
- Lieferung erfolgt innerhalb von 2 Wochen
- Frachtfreie Lieferung in: BE-BG-DK-DE-EE-FI-FR-GR-IE-IT-HR-LV-LT-LU-MT-NL-AT-PL-PT-RO-SE-SK-SI-ES-CZ-HU-CY
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Verarbeitung Rosenstütze Rudolf Geschwind
Der vertikale Träger der Rosenstütze wird per Hand aus zwei Zentimeter Stahlprofilrohr geschweißt. Für die horizontalen Kreise wird ein zwei Zentimeter Stahlband verarbeitet. Die vier Zierabschlüsse sind aus massivem Gusseisen. Sie sind in der Lieferung enthalten. In der Standardvariante hat die Rosenstütze die Farbe schwarz. Sie kann optional in anderen Farben aus der RAL-Palette bestellt werden. Auch andere Größen sind auf Anfrage möglich.
Beschreibung
Metall Rosenstütze – ideal auch als Staudenhalter für Pfingstrosen
Die Metall Rosenstütze – benannt nach Rudolf Geschwind (1829 – 1910), dem bedeutendsten Rosenzüchter der alten Donaumonarchie – ist ein unverwüstliches, robustes Gartenelement. Sie ist in einem Stück gearbeitet und komplett geschweißt. Gärtner schätzen ihre Vorzüge vor allem für Strauchrosen und als Staudenhalter für Päonien. Aber auch Hortensien und verschiedene hohe Stauden lehnen sich an diese Rosenstütze gerne an. Ob Strauch- oder Stauden-Pfingstrosen: Sorten mit gefüllten Blüten vermitteln romantisches Flair in der Rabatte. Voll aufgeblüht sind sie jedoch echte Schwergewichte, so dass dünne Stiele sie kaum tragen können. Steckt man vor dem Austrieb im Frühjahr die Rosenstützen Rudolf Geschwind um die Pflanzen, können Wind und Regengüsse die Blütenstiele nicht zu Boden drücken. In formalen Gärten wird dieser kleine Gartenobelisk auch zur Gestaltung Buchsbaum gerahmter Rabatten eingesetzt. Oft in größerer Stückzahl, gestaffelt hintereinander oder parallel gesetzt in längeren Reihen. Er wirkt dann im Winter für sich selber.
Rosen Stützen getestet im Rosenpark Reinhausen
Mehrere Bilder auf dieser Seite stammen aus dem Rosenpark Reinhausen südöstlich von Göttingen. Dort erprobte die Rosenexpertin Karin Schade die Rosenstützen Rudolf Geschwind jahrelang in der Praxis. Diesen Test bestand der „Rudolf Geschwind“ mit Bravour und wurde Teil der Kollektion von Classic Garden Elements. In Reinhausen zeigte sich, dass insbesondere viele ausladend wachsende historische Rosen mit dünneren Trieben, um das Metall-Gestell herum gewickelt, zu kompakten rundlichen Sträuchern heranwuchsen. Der sichtbare Unterschied zwischen nebeneinander gepflanzten Rosen gleicher Sorte (einmal mit der Stütze und einmal ohne) war frappierend. Die natürlich wachsende Pflanze bildete sehr lange Triebe, die sich bogig in die Breite bis zum Boden neigten und nur an den Triebenden Blüten hervorbrachten. Ihr Zwilling, mit der Rosenstütze, verhielt sich völlig anders. Die mit der unterstützenden Erziehung im Kreis geleiteten Triebe prahlten mit unzähligen kleinen Seitentrieben voller Knospen. Sie formierten sich zu einem anmutig dicht blühenden Strauch.
Welches Befestigungsmaterial eignet sich zum Anbinden von Rosen?
Neben der eigentlichen Stützhilfe ist auch das geeignete Befestigungsmaterial wichtig. Binden Sie Rosen möglichst nicht mit harten Kunststoff-Bindern oder Blumendraht an die Rosenstütze, da dies die Triebe verletzen kann. Wählen Sie grundsätzlich natürliche und Pflanzen schonende Materialien aus Jute, Bast oder Baumwolle. Naturbastschnüre aus getrockneten Blättern der Raphia-Palme oder Bindeschnüre aus gewebter Baumwolle sind stark und trotzdem elastisch. Sie verfallen zwar nach einer Weile an der Rosenstütze und müssen ersetzt werden, sind aber zudem umweltfreundlich.
Rosenzüchter der Donaumonarchie: Rudolf Geschwind
Rudolf Geschwind stand als Namensgeber Pate für diese stabile Rosenstütze. Er erhielt seine Ausbildung in Schemnitz, an der dortigen Bergbau- und Forst-Akademie. Schemnitz ist das heutige slowakische Banská Štiavnica. 1852, nach Abschluss seiner Studien arbeitete Rudolf Geschwind an verschiedensten Plätzen von Österreich-Ungarn, darunter in den italienischen, ukrainischen, ungarischen, böhmischen und polnischen Ländereien der Donau-Monarchie. Gegen Ende seiner Laufbahn war er als städtischer Forstmeister in Karpfen angestellt, dem heutigen Krupina in der Slowakei. Seine Rosenzucht führte Rudolf Geschwind lebenslang als Hobby. In den Jahren zwischen 1860 und 1910 züchtete er rund 140 gut winterharte Rosensorten und kommerzialisierte diese auch. 1886 erschien sein Buch „Die Hybridation und Sämlingszucht der Rosen“. Es war das erste Rosenzucht Buch in deutscher Sprache. 1888 wurde sein Werk von der Internationalen Gartenbauausstellung in Köln mehrfach ausgezeichnet. Das Buch gilt noch heute als Standardwerk für Rosenzüchter. Kurz nach seinem Tod 1910 erwarb Marie Henriette Gräfin Chotek, auch bekannt als ‚Rosengräfin‘, einen Großteil seiner Rosen. Gräfin Chotek brachte auch mehrere seiner Züchtungen posthum in den Handel. Die beiden Söhne von Rudolf Geschwind hatten kein Interesse an der Rosenzucht. Das Rosarium Doblhoff Park in Baden bei Wien erinnert mit einem neueren Denkmal an Rudolf Geschwind. Umrahmt wird es von einer seiner berühmtesten Züchtungen, der Rose ‚Gruß an Teplitz‘.
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